Projekt

Clave de Sol
Ein kleiner Ort der Hoffnung

Im Frühjahr 2002 mietet Stefan Siemons ein einfaches Grundstück und Gebäude an.
Auf eigene Kosten saniert er das bestehende Gebäude, richtet darin Waschräume, Toiletten sowie eine Küche ein und baut zusätzlich zwei kleine Schulgebäude für den Unterricht.
Damit gründet er die Clave de Sol, den Violinschlüssel, eine Einrichtung, in der Kinder und Jugendliche aus Sao Marcos täglich nach dem Besuch der staatlichen Schule unterrichtet und betreut werden sollen.
In seinem Projekt geht es neben der Nachhilfe in den zentralen Schulfächern, Ernährungslehre oder Zahnhygiene vor allem um künstlerische und musikalische Förderung.

Wesentliche Schritte in eine neue Zukunft

Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 16 Jahren kommen in die Clave de Sol. Bereits im ersten Jahr konnten 45 Kinder und Jugendliche teilnehmen. Derzeit hält sich die Anzahl der Kinder konstant zwischen 75 und 100.
In 2007 wird der Clave de Sol die Gemeinnützigkeit auf Bundesebene in Brasilien anerkannt.
Die ersten Jugendlichen können mittlerweile durch Hilfe der Clave de Sol die Schule erfolgreich abschließen und einen Ausbildungsberuf in São Paolo beginnen.

Sprungbrett in eine bessere Zukunft

In der unterrichtsfreien Zeit werden im „Violin-Schlüssel“ neben klassischer Nachhilfe folgende Aktivitäten zur Ergänzung des völlig unzureichenden Unterrrichts der staatlichen Schulen angeboten:

  • Musikunterricht an diversen Instrumenten
  • Kunst-, Tanz- und Theaterunterricht
  • Spiel und Unterhaltung

Mit Hilfe dieses Angebots an sinnvoller Freizeitgestaltung kommen die Kinder nicht mit Drogen und Gewalt in Kontakt, und der Sprung aus dem Teufelskreis der Armut wird möglich.

Aktivitäten und Angebote im Überblick